EMS-Ergebnisse 2022 bis 2024: Was die Zahlen für deine Vorbereitung auf den EMS 2025 bedeuten.
Der Eignungstest für medizinische Studiengänge (EMS), oft auch als Numerus Clausus (NC) bezeichnet, ist ein entscheidendes Kriterium für die Zulassung zu medizinischen Studiengängen in der Schweiz (Human-, Veterinär- und Zahnmedizin). Die Ergebnisse des EMS variieren jährlich und geben Aufschluss über die Leistungsverteilung der Teilnehmenden. Diese Informationen sind wertvoll für deine persönliche Vorbereitung und helfen dir, deine Chancen besser einzuschätzen. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die durchschnittlichen EMS-Ergebnisse der Jahre 2022 bis 2024 und analysiert deren Bedeutung.
Zulassungschancen: Ein Vergleich der Jahre 2022 bis 2024
Die Zulassung zum Medizinstudium über den EMS hängt davon ab, wie gut man im Vergleich zu allen anderen Teilnehmenden abschneidet. Die benötigte relative Leistung, um einen Studienplatz zu erhalten, variiert jährlich. Hier einmal einen Überblick über die Veränderungen in der Humanmedizin:
Um einen Studienplatz in Humanmedizin zu erhalten, musstest du
- 2022 zu den besten 37% der Teilnehmenden gehören.
- 2023 zu den besten 35% der Teilnehmenden gehören.
- 2024 zu den besten 40% der Teilnehmenden gehören.
Die leichte Erhöhung der Zulassungsquote für Humanmedizin auf 40% lässt sich auf eine moderate Erweiterung der Studienplatzkapazitäten und die leicht rückläufige Zahl der EMS-Teilnehmenden zurückzuführen ist. Von den 4.932 angemeldeten Personen für Hochschulen mit Numerus Clausus traten 3.681 tatsächlich zum Eignungstest an und erzielten ein gültiges Testergebnis – etwas weniger als in den Vorjahren (2023: 3.781; 2022: 3.838).
In unserem Blog über die Zulassungsgrenzen findest du genauere Informationen zu den Zulassungsgrenzen für die weiteren medizinischen Studiengänge (Veterinärmedizin & Zahnmedizin).
In unserem Blog über die Anmeldezahlen findest du genauere Informationen zu den Verteilungen der Anmeldungen für die Universitäten, Studiengänge und Rückzugsquoten.
Bitte beachtet, dass die im Folgenden aufgeführten Durchschnittswerte der Untertests des EMS / NC für euch als Orientierungshilfe in eurer Vorbereitung dienen können. Es ist jedoch wichtig, sich bewusst zu sein, dass die Schwierigkeitsgrade der einzelnen Untertests von Jahr zu Jahr variieren können. Diese Variabilität spiegelt sich deutlich in den Veränderungen einiger Untertests zwischen den Jahren 2022 und 2024 wider. Nutzt diese Werte also gerne als Richtlinien, aber seid euch der möglichen Schwankungen bewusst und bereitet euch entsprechend flexibel vor.
Hintergrundinformationen: Percentilen und statistische Werte kurz erklärt
In den Percentilendiagrammen wird die Verteilung der Teilnehmenden in Bezug auf die erreichten Punktezahlen visualisiert:
- Rot: Die Gruppe der schlechtesten 25% der Teilnehmenden.
- Orange: Die Gruppe zwischen 25% und 50%.
- Gelb: Die Gruppe zwischen 50% und 75%.
- Grün: Die besten 25% der Teilnehmenden.
Der Median liegt somit genau auf der Grenze zwischen Orange und Gelb (50%), da die Hälfte der Teilnehmenden darüber und die andere Hälfte darunter liegt.
Wir von den EMS Coaches empfehlen dir, in der Vorbereitung in allen Untertests den grünen Bereich anzustreben. Ein vorraussichtlicher Testprozentrang (TP) von über 75% erhöht deine Chancen auf einen Studienplatz und schafft einen Puffer für den Testtag.
Median vs. Durchschnitt:
- Median: Der Wert, bei dem die Hälfte der Teilnehmenden darüber und die andere Hälfte darunter liegt. Er ist ein Mass für die zentrale Tendenz und weniger anfällig für Ausreisser.
- Durchschnitt: Die Summe aller erreichten Punktzahlen geteilt durch die Anzahl der Teilnehmenden. Er zeigt die allgemeine Leistung im Test, kann jedoch durch besonders hohe oder niedrige Werte beeinflusst werden.
Standardabweichung:
Die Standardabweichung beschreibt, wie stark die Punktzahlen um den Durchschnitt herum streuen.
- Eine niedrige Standardabweichung bedeutet, dass die Ergebnisse eng beieinander liegen, also die meisten Teilnehmenden ähnlich abgeschnitten haben.
- Eine hohe Standardabweichung zeigt, dass die Ergebnisse stark variieren und es grosse Unterschiede zwischen den besten und schlechtesten Teilnehmenden gibt.
- Einfache Standardabweichung: Sie umfasst den Bereich, in dem sich ca. 68% aller Ergebnisse um den Durchschnittswert befinden. Dieser Bereich hilft, die “typischen” Leistungen der Mehrheit der Teilnehmenden zu verstehen und zu vergleichen.
Testergebnisse NC / EMS 2024: Ein Überblick
Die Ergebnisse des Eignungstests für medizinische Studiengänge (EMS) 2024 zeigen eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Die durchschnittliche Punktzahl, die Teilnehmende im gesamten Test erreichten, liegt bei 82,7 von 162 möglichen Punkten, was etwa 51% der Gesamtpunktzahl entspricht. Dies deutet darauf hin, dass die Teilnehmenden im Durchschnitt etwas besser abschnitten als 2023, als der Mittelwert bei 81,1 Punkten lag.
Das vorliegende Balkendiagramm zeigt die Verteilung der Perzentilen des Numerus Clausus im Jahr 2024.
EMS 2024 im Vergleich zu den Vorjahren 2023 und 2022
Die EMS-Ergebnisse 2024 zeigen eine leichte Erholung im Vergleich zu 2023, bleiben jedoch hinter den Werten von 2022 zurück. Dies spiegelt die Dynamik des Tests wider, der sich jährlich an die Leistungen der Teilnehmenden und die Anforderungen der Universitäten anpasst.
Durchschnittlich erreichte Punktzahl:
- 2022: 91,5 Punkte (~56% der Gesamtpunktzahl)
- 2023: 81,1 Punkte (~50% der Gesamtpunktzahl)
- 2024: 82,7 Punkte (~51% der Gesamtpunktzahl)
Nach dem deutlichen Rückgang von 2022 auf 2023, der auf anspruchsvollere Aufgaben in mehreren Untertests zurückzuführen war, zeigt 2024 eine leichte Verbesserung. Besonders in den Untertests „Muster zuordnen“ und „Schlauchfiguren“ konnten die Teilnehmenden 2024 im Durchschnitt wieder höhere Punktzahlen erzielen, während andere Untertests wie „Textverständnis“ und „Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis“ weiterhin als anspruchsvoll gelten.
Veränderungen in den Untertests
Die nachfolgenden Abschnitte bieten eine Übersicht über die Leistungen der Teilnehmenden in den einzelnen Untertests, dargestellt anhand von Perzentilen. Um diese Informationen übersichtlich und verständlich darzustellen, haben wir euch Balkendiagramme zur Veranschaulichung erstellt.
Ergebnisse in den einzelnen Untertests 2024
Das folgende Diagramm zeigt für 2024 die unterschiedlichen Untertests auf der X-Achse und die maximal erreichbaren 18 Punkte auf der Y-Achse.
Vergleich der Durchschnittswerte Numerus Clausus (EMS) 2022, 2023 und 2024
Die Durchschnittswerte in den EMS-Untertests zeigen deutliche jährliche Schwankungen, die auf gezielte Anpassungen der Testherstellenden zurückzuführen sind. Die Testherstellenden reagieren auf die zunehmend besseren Ergebnisse der Teilnehmenden, um eine differenzierte Bewertung zu ermöglichen.
Diese Veränderungen spiegeln sich besonders in den Untertests „Muster zuordnen“, „Schlauchfiguren“ und „Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten“ wider, wo 2022 besonders gute Ergebnisse zu verzeichnen waren und die daraufhin in den folgenden Jahren anspruchsvoller gestaltet wurden. „Textverständnis“, „Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis“, „Diagramme und Tabellen“ und „Quantitative und formale Probleme„ bleiben hingegen weiterhin herausfordernde Bereiche, was sich an den konstant niedrigeren Punktzahlen zeigt.
Folgende Grafik zeigt die Durchschnittswerte in den einzelnen Untertests (2022, 2023 und 2024).
Falls du dich genauer für die Änderungen interessierst, haben wir diese in einem YouTube-Video und in unserem Blog über die Änderungen ausführlich erklärt.
Muster zuordnen 2024
Die wichtigsten Infos zusammengefasst:
Der Untertest „Muster zuordnen“ gehört weiterhin zu den Bereichen, in denen eine gute Vorbereitung deutliche Vorteile verschaffen kann. Während die Teilnehmenden im Jahr 2022 mit einem Durchschnitt von 13,8 Punkten aussergewöhnlich gute Ergebnisse erzielten, sorgten erschwerte Aufgaben im Jahr 2023 für einen deutlichen Rückgang auf 8,9 Punkte. Im Jahr 2024 gab es eine leichte Erholung auf 10,2 Punkte, was auf Anpassungen der Aufgabenkomplexität, und eine bessere Vorbereitung der Teilnehmenden hindeutet. Die Anforderungen blieben jedoch höher als im Jahr 2022, sodass man mit 13 Punkten bereits zu den besten 25% der Teilnehmer*innen gehörte.
Wir haben diese Änderungen analysiert und für unsere neue Auflage 2025 entsprechend angepasste Aufgaben entwickelt.
Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis 2024
Die wichtigsten Infos zusammengefasst:
Der Untertest „Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis“ zeigte 2024 einen Rückgang im Durchschnittswert auf 7,0 Punkte im Vergleich zu 8,4 Punkten im Jahr 2023 und 8,0 Punkten im Jahr 2022. Dieser Rückgang könnte auf eine erhöhte Komplexität der Fragestellungen und einen stärkeren Fokus auf Detailverständnis hinweisen. Teilnehmer*innen, die in diesem Bereich gut abschneiden, zeichnen sich oft durch eine präzise Arbeitsweise und ein starkes Verständnis für naturwissenschaftliche Prinzipien aus. Dieser Untertest erfordert intensives Training, um eine konsistente Leistung zu erzielen.
Wir haben diese Änderungen analysiert und unsere neue Auflage 2025 entsprechend angepasst. In unseren Coachings und Kursen unterrichten wir effiziente Herangehensweisen und evidenzbasierte Strategien für deinen Erfolg.
Schlauchfiguren 2024
Die wichtigsten Infos zusammengefasst:
Der Untertest „Schlauchfiguren“ zeigt 2024 eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu 2023 und liegt nahezu auf dem Niveau von 2022. Im Jahr 2022 erreichten die Teilnehmenden mit 13,6 Punkten einen hohen Durchschnittswert. Nach einem Rückgang auf 11,8 Punkte im Jahr 2023 konnten die Teilnehmenden im Jahr 2024 13,5 Punkte erzielen, was auf eine leichtere Aufgabenstellung oder eine verbesserte Vorbereitung hinweist. Dieser Untertest bleibt eine Stärke vieler Teilnehmer*innen, da die richtigen Strategien zur Bearbeitung schnell erlernbar sind. Fehlerfreies Arbeiten und schnelles Erkennen von räumlichen Zusammenhängen waren hier der Schlüssel.
Der Untertest „Schlauchfiguren“ zeigt 2024 mit einem Durchschnitt von 13,5 Punkten und einem Median von 14 Punkten eine Rückkehr zu den starken Ergebnissen von 2022. Aufgrund der langjährig guten Leistungen der Teilnehmenden wird dieser Untertest jedoch ab 2025 durch den neuen Untertest „Objekte im Raum“ ersetzt. Es ist davon auszugehen, dass durch die anspruchsvollere Aufgaben eine differenziertere Einschätzung der Fähigkeiten ermöglicht werden soll.
Um die Vorbereitung auf diesen neuen Test zu erleichtern, haben wir ein umfangreiches neues Übungsbuch „Objekte im Raum 2025“ entwickelt, das sowohl 216 neue Aufgaben als auch die passende Strategien enthält. Selbstverständlich unterrichten wir diesen Untertest auch in unseren Kursen und Coachings.
Quantitative und formale Probleme 2024
Die wichtigsten Infos zusammengefasst:
Der Untertest „Quantitative und formale Probleme“ zeigt 2024 einen leichten Rückgang im Durchschnitt auf 8,2 Punkte, verglichen mit 8,5 Punkten 2023. Der Median liegt bei 8 Punkten, was auf eine gleichmässige Verteilung der Ergebnisse hinweist. Im Jahr 2022 lag der Durchschnitt mit 7,5 Punkten etwas niedriger, sodass 2023 und 2024 eine gewisse Stabilität in diesem Bereich erreicht wurde.
Die Standardabweichung von 3,1 Punkten zeigt, dass es sowohl sehr gute als auch schwächere Ergebnisse gibt, was diesen Untertest zu einer guten Gelegenheit macht, sich durch gezielte Vorbereitung von anderen abzuheben.
Unsere Auflage 2025 bietet dir spezielle Strategien und 224 neue Übungsaufgaben, um deine Fähigkeiten in den Bereichen Rechnen, logisches Denken und formale Problemlösung weiter zu verbessern. Mit den richtigen Herangehensweisen kannst du deine Leistung in diesem Bereich gezielt steigern.
Figuren lernen 2024
Die wichtigsten Infos zusammengefasst:
„Figuren lernen“ zeigt 2024 einen weiteren Rückgang der Ergebnisse. Der Durchschnitt liegt bei 9,4 Punkten, verglichen mit 10,6 Punkten 2023 und 11,7 Punkten 2022. Dieser Rückgang spiegelte die erhöhte Komplexität der Aufgaben im Numerus Clausus 2024 wider.
Gezieltes Training zur Verbesserung der Merkfähigkeit und der visuellen Verarbeitung kann hier entscheidend sein. In unserer neuen Auflage 2025 findest du umfangreiche Übungen und Techniken, um deine Punktzahl zu steigern. Zusätzlich haben wir 540 neue und komplexere Figuren-Sets hinzugefügt um dich auf die aktuellen Herausforderungen optimal vorzubereiten.
Fakten lernen 2024
Die wichtigsten Infos zusammengefasst:
Die Ergebnisse im Untertest „Fakten lernen“ zeigen 2024 eine leichte Verbesserung mit einem Durchschnitt von 10,1 Punkten gegenüber 9,8 Punkten 2023 und 9,5 Punkten 2022. Dieser Bereich bleibt stabil, jedoch erfordern die komplexeren Personensets weiterhin eine gezielte Vorbereitung.
Wie auch bei den Figuren, haben wir 540 neue Aufgaben mit hoher Komplexität entwickelt um mit unseren praxisnahen Simulationen und erprobten Strategien deine Lernstrategie zu optimieren.
Textverständnis 2024
Die wichtigsten Infos zusammengefasst:
Textverständnis bleibt einer der herausforderndsten Untertests. Der Durchschnitt von 6,6 Punkten im Jahr 2024 liegt unter dem Niveau von 2022 (8,0 Punkte) und 2023 (7,0 Punkte). Dies lässt sich durch die erhöhte Komplexität der diesjährigen Aufgaben erklären. Der Zeitdruck und die Dichte der Texte stellen für viele eine grosse Herausforderung dar.
Unsere neue Auflage 2025 enthält Strategien für das erfolgreiche Bearbeiten der langen Textaufgaben und für das effizientes Herausfiltern relevanter Informationen. Auch eine Aufgabenerweiterung (72) zu unseren bereits bestandenen schweren Aufgabensets. Mit gezielten Trainings in unseren Kursen unterstützen wir dich dabei, deine Leistung in diesem Bereich zu steigern.
Diagramme und Tabellen 2024
Die wichtigsten Infos zusammengefasst:
Dieser Untertest zeigt 2024 eine deutliche Verbesserung mit einem Durchschnitt von 8 Punkten, verglichen mit 6,6 Punkten 2023 und 7 Punkten 2022. Aber auch 2024 bleibt Diagramme und Tabellen noch einer der schwierigsten Untertests. Die Fähigkeit, komplexe Informationen aus Diagrammen und Tabellen schnell zu analysieren, bleibt essenziell.
Unsere neue Auflage 2025 enthält viele Übungen zu Diagrammen und Tabellen sowie Tipps zur schnellen Interpretation.
Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten 2024
Die wichtigsten Infos zusammengefasst:
Im Untertest „Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten“ basiert die Punktevergabe auf einer Rangliste unter den Teilnehmer*innen. Dadurch ist ein direkter Vergleich der Durchschnittswerte zwischen den Jahren nur bedingt aussagekräftig. Schwankungen können stärker durch die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Jahrgangs beeinflusst werden als durch tatsächliche Änderungen im Test oder in den Aufgaben.
Die Streuung der Ergebnisse blieb 2024 mit einer Standardabweichung von 3,7 Punkten nahezu identisch zu 2023 (4,1 Punkte). Beide Jahrgänge weisen eine deutlich grössere Streuung und damit eine bessere Differenzierung der Leistungen auf als 2022, als die Standardabweichung nur 2,9 Punkte betrug. Dieser Effekt resultiert aus den anspruchsvolleren Testaufgaben, die seit 2023 eine präzisere Bewertung und eine grössere Verteilung der Ergebnisse ermöglichen.
Der Durchschnitt liegt 2024 bei 9,8 Punkten, eine leichte Verbesserung gegenüber 9,4 Punkten in 2023. Dennoch bleibt der Wert unter den 12,3 Punkten aus dem Jahr 2022, was ebenfalls die Auswirkung der erhöhten Testanforderungen widerspiegelt.
Unsere neue Auflage 2025 enthält 120 Simulationen für den Untertest Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten inklusive zahlreicher angepasste Aufgaben mit hohem Schwierigkeitsgrad.
Fazit: Dein Weg zum Erfolg im EMS
Jeder Mensch hat individuelle Stärken und Schwächen – das gilt auch für die verschiedenen Untertests im EMS. Es ist weder notwendig noch realistisch, in allen Bereichen herausragend zu sein. Eine ausgewogene Gesamtleistung ist der Schlüssel zum Erfolg. Solltest du in einem Untertest Schwierigkeiten haben, betrachte dies als Chance zur Verbesserung:
- Fehleranalyse: Identifiziere deine Schwachstellen und analysiere, wo genau die Probleme liegen. Gehe systematisch vor und finde die Ursachen für Fehler.
- Priorisierung: Konzentriere dich auf die Untertests, in denen du das grösste Verbesserungspotenzial siehst. Eine gezielte Bearbeitung dieser Bereiche bringt dich schneller voran.
- Kontinuierliches Training: Regelmäßiges Üben und eine klare Lernstrategie sind der Schlüssel zum Erfolg. Kontinuität ist wichtiger als kurzfristiges Pauken.
Aktuelles Lernmaterial: Dein Erfolgsfaktor
Die Vorbereitung mit aktuellem und realitätsnahem Material ist unerlässlich. Der EMS wird regelmässig angepasst, und veraltetes Material kann dich in die Irre führen. Setze daher auf:
- Aktualisierte Vorbereitungsbücher: Mit jährlich überarbeiteten Aufgaben, den neuesten Lösungsstrategien und Fehlerkorrekturen bleibst du auf dem aktuellen Stand.
- EMS-Simulationen: Nutze realistische Simulationen, die dem aktuellen Testformat entsprechen, um optimal vorbereitet zu sein.
- Bewährte Lernstrategien: Wähle evidenzbasierte Methoden, die nachweislich zum Erfolg führen.
Bei Vorbereitungskursen achte darauf, einen Anbieter zu wählen, der mit erfahrenen Tutoren arbeitet, die selbst erfolgreich im EMS waren und auf dem neuesten Stand der Anforderungen sind.
Zusätzliche Tipps für die EMS-Vorbereitung
- EMS-Coaching: Erwäge die Unterstützung durch unsere erfahrenen EMS-Coaches, die dir individuelle Strategien beibringen und sich voll auf deine Vorbereitung konzentrieren können.
- Lerngruppen: Der Austausch mit anderen Bewerbern kann motivierend sein und dir neue Perspektiven eröffnen.
- Zeitmanagement: Plane deine Lernzeit realistisch und sorge für ausreichend Pausen, um effektiv zu bleiben.
- Stressmanagement: Entwickle Strategien zur Stressbewältigung, damit du in der Prüfungssituation ruhig und konzentriert bleibst. Falls du dabei Unterstützung brauchst, stehen wir dir gerne zur Seite.
Der Numerus Clausus / EMS ist eine Herausforderung, die du mit der richtigen Vorbereitung und Einstellung meistern kannst. Glaube an dich selbst, bleibe konsequent und nutze jede Gelegenheit, dich zu verbessern. Jeder Fortschritt – egal wie klein – bringt dich deinem Ziel näher.
Bleib dran – dein Erfolg ist machbar! 💪
(Alle Angaben ohne Gewähr. Informiere dich noch einmal auf swissuniversities.)
Quelle für die Zahlen und Grafiken: Swissuniversities unter „Berichte über die Durchführung des EMS“ – Bericht 29, 30 und Bericht 31.